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21.Oktober 2002: BIP trifft Gemeinderat von Waldegg :

3 Vertreter der Bürgerinitiative erhielten 25 Minuten Gelegenheit, BIP-Anliegen dem Gemeinderat vorzutragen.
Wir haben versucht, einerseits sachliche Informationen über die Umweltproblematik des aktuellen Genehmigungsverfahrens über die Verbrennung von verschiedenen Holzstaubarten und Kohlestaub im Kalkwerk Wopfing zu geben, andererseits unbegründete Vorbehalte des Gemeinderates gegen BIP-Aktivitäten auszuräumen.

Wichtigste Punkte:

1.) Einsatz von "Sekundärbrennstoffen" im Zementwerk, aktuelles "Vorhaben" im Kalkwerk, Erklärung der "Holzmehl"- Fraktionen, die zur Verbrennung beantragt sind, Emissions-/Immissionsbelastung, zu erwartende Mehrbelastung, Problematik allgemein von Müllverbrennung in Industrieanlagen (wie z. B. Zementwerken), weil dort weitaus geringere Schadstoffobergrenzen einzuhalten sind, als in Müllverbrennungsanlagen.

2.) Unterschriften-Liste: gestartet, weil ein UVP-Verfahren angekündigt war.
Der "Feststellungs-Bescheid", daß nunmehr ein AWG-Verfahren läuft, ist BIP erst sehr spät zur Kenntnis gekommen. Unsere homepage nimmt auf diesen Umstand mehrfach Bezug.

3.) BIP stellt klar, daß sie mit ihren Aktivitäten keine parteipolitischen Absichten verfolgt. Die Motivation für das Engagement kommt aus der Vielzahl an Klagen der Bevölkerung über Belastungen. Einzelpersonen konnten bisher keine Verbesserung ihrer Lage erreichen, von den Behörden wurden ihre Beschwerden ignoriert, die Firmenleitungen verwiesen auf rechtmäßige Genehmigungen.

4.) "Verhinderung von Betriebsausweitungen":
BIP will nicht die prosperierende Wirtschaft im Tal behindern, sie bringt den vielen kleinen und mittleren Unternehmen Anerkennung und Wertschätzung für ihre wirtschaftliche Leistung entgegen. Auch große Firmen im Tal zeigen, daß sie durch ihren Betrieb nicht zwangsläufig in Konflikt mit ihren Anrainern geraten. Klar erkennbare, weiträumige und nachhaltige negative Auswirkungen auf Umwelt und Bevölkerung durch einzelne Betriebe müssen aber kritisch hinterfragt werden. BIP sieht es als legitim an, die gesetzlichen Möglichkeiten zum Schutz vor unzumutbaren Belastungen in Anspruch zu nehmen.

5.) Bemühungen, Bahnlärm zu mindern (z.B. Warnlichter oder Schranken statt mehrfacher Warnsignale), Geschwindigkeitsbeschränkung für LKW an sensiblen Punkten (Schwimmbad) u.dgl. richten sich nicht gegen Firmen, die diese Transportmittel in Anspruch nehmen, sondern sind Versuche, Gefahren und vermeidbaren Lärm zu reduzieren.

6.) BIP hat angeboten, den Gemeinderat ausführlicher zu informieren, weil es in der knapp bemessene Zeit (nur 25 Minuten) nicht möglich war, viele wichtige Punkte anzuschneiden oder zu erklären. BIP steht dafür in jeder gewünschten Form, auch in Einzelgesprächen, zur Verfügung. Wir würden uns über das Interesse unserer Gemeindevertretung, die nicht nur Teil der betroffenen Bevölkerung ist, sondern auch in gewerbliche Entscheidungsprozesse eingebunden ist, wirklich freuen. Dem Ziel, die wirtschaftliche Prosperität des Tales zu fördern, muß aber immer auch die Gesundheit der Bevölkerung und die Erhaltung einer lebenswerten Umwelt gegenübergestellt werden.

NACHTRAG:
Durch eine mißverständliche Äußerung entstand möglicherweise der Eindruck, die BIP würde den Betrieb von Atomkraftwerken befürworten.
Gesprochen wurde über die Problematik der Braunkohleverbrennung, die in Tschechien bekanntlich zu umfangreichen Umweltschäden und zur Zerstörung riesiger Waldflächen geführt hat. "Jetzt hätten die Tschechen ein "sauberes" Atomkraftwerk in Temelin", wurde gesagt, aber natürlich sarkastisch gemeint!
 BIP WAR UND IST NATÜRLICH GEGEN DEN BETRIEB VON ATOMKRAFTWERKEN!!!

 

BIP: BürgerInitiaitvePiestingtal - Interessengemeinschaft Piestingtaler Bürger.
eMail:  bip@cnet.at  
parteiunabhängig, überkonfessionell, Tätigkeit ehrenamtlich, Finanzierung privat;
Kontakte:
  Alfred, Renate und René Bauer, Manfred und Marianne Feldbacher,
Ing. Erich Frank ,
Ing. Herbert Grill, Ing. Constantin Gröbner , Ing. Gerold und Brigitte Macek, Mag. Gertrude Neuhardt,
Christian Walser ,
Mag. Martin Welte
für Inhalt und Gestaltung dieser Homepage verantwortlich :
Ing. Walther Neuhardt, Mühlsteig 3, A 2753 Waldegg