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WIN-WIN Situation ?

Auf Wunsch von Direktor Ernstbrunner fand ein Treffen mit Vertretern der BIP 
"im engsten Kreis" statt.

  Dienstag, 12.11.2002, 17 Uhr

Teilnehmer: Werksleitung: Mag.Robert Schmid, Ing.Ernstbrunner
                             BIP: Mag. Neuhardt, Dr.Pöschl, Mag. Welte

Thema:  Diskussion über mögliche Herstellung einer "win-win-Situation"
Ablauf:              1.) Besichtigung des neuen Fördertunnels in Dürnbach,
                        2.) Anschließend Besprechung im Büro Wopfing

ad 2.) Vortrag Direktor Ingenieur Ernstbrunner:
Das Genehmigungsverfahren für den Kalkofen (Holzmehl-Verbrennung) zieht sich ungewöhnlich in die Länge. Alle Einwendungen vom 4.September müssen von den Sachverständigen geprüft werden. Zahlreiche Auflagen werden erwartet. 
Der Firma erwachsen dadurch und vor allem durch den Zeitverlust hohe Kosten. Der Ausgang des Verfahrens ist noch ungewiss, selbst bei positivem Bescheid ist für die Firma keine "Rechtssicherheit" gegeben, da BIP oder jeder einzelne "Einwender" gegen den Bescheid berufen kann. Weiterer Zeitverlust, Streichung eingereichter Holzmehl-Fraktionen u.a. könnte das Projekt zum "Kippen" bringen.

Angebot:
Die Firma einigt sich mit BIP auf "freiwillige" Leistungen in Form von über die Vorschriften hinausgehende Umweltmaßnahmen und möchte diese Investitionen durch ein "Stillhalte- Abkommen" seitens BIP während der Errichtung dieser Maßnahmen honoriert haben. Dabei sollen einzelne Schwerpunkte (Lärm, Gestank...) gesetzt und blockweise angegangen und- soweit technisch möglich- in absehbaren Fristen verbessert werden. Sollte sich BIP dem verweigern, werde man nur den gesetzlichen Vorschriften entsprechend das Projekt weiterverfolgen.


Stellungnahme BIP:
Da die BIP eine Plattform mündiger Bürger ist und daher nicht wie Parteien oder Vereine hierarchisch organisiert ist (also keine "juristische Person")- und bei Besprechungen die anwesenden Vertreter nur als anlassbezogene "Sprecher" fungieren, können keine fixen Vereinbarungen getroffen werden. Alles muss mit den betroffenen Bürgern abgestimmt sein und selbst dann gibt es keine
(Rechts-) Verbindlichkeit. Jeder Bürger kann für sich seine Entscheidung treffen und selbstverständlich Berufung einlegen. Darauf hat ja auch das Werk in seinen Aussendungen/Kommentaren im Zuge der Unterschriften-Sammlung ständig verwiesen: Jeder Anrainer selbst ist Partei im Verfahren !


Gesprächsergebnis:
Der Bescheid muss abgewartet werden. BIP-Vertreter sind bereit, danach nochmals mit der Werksleitung zu diskutieren.

Ende der Sitzung: gegen 22Uhr


20 11. 2002

Alle Bürger, die bei der Verhandlung über das Verfahren RU4-K-642/29 am 
4. September 2002 anwesend waren, erhalten 
Post vom Amt der Nö. Landesregierung:

Der Verhandlungsleiter Mag. Pechter übermittelt die "Gegenäußerung" der 
Fa. Wopfinger, vertreten durch ihre Anwälte, sowie die Stellungnahmen der Sachverständigen Ing. Kager (Luft) und Dr. Kickingereder (Amtsarzt).
BIP hat die eingeräumte Frist zur Abgabe einer detaillierten "Gegenäußerung" bis 26.11.2002 genutzt und diese auf Amtswegen eingebracht.

Anmerkung:
Die schriftlichen Eingaben der Projektwerberin "Wopfinger" und die Stellungnahmen der Sachverständigen, die viele Mitglieder der BIP am 20.11. in Kopie erreichten, sind schon im Oktober - also längst vor dem Gespräch BIP/Werksleitung am 12. November 2002 - erfolgt.

 

BIP: BürgerInitiaitvePiestingtal - Interessengemeinschaft Piestingtaler Bürger.
eMail:  bip@cnet.at  
parteiunabhängig, überkonfessionell, Tätigkeit ehrenamtlich, Finanzierung privat;
Kontakte:
  Alfred, Renate und René Bauer, Manfred und Marianne Feldbacher,
Ing. Erich Frank ,
Ing. Herbert Grill, Ing. Constantin Gröbner , Ing. Gerold und Brigitte Macek, Mag. Gertrude Neuhardt,
Christian Walser ,
Mag. Martin Welte
für Inhalt und Gestaltung dieser Homepage verantwortlich :
Ing. Walther Neuhardt, Mühlsteig 3, A 2753 Waldegg