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Rundschreiben der Wopinger Mai 2004
Liebe AnrainerInnen!

Seit längerer Zeit versuchen wir die Ursache für die Geruchsentwicklung im Wopfinger Zementwerk, die besonders bei Tiefdruckwetterlage wirksam wird, festzustellen. Zuerst wurde die Technische Hochschule Graz beauftragt, Ursache und Behebung zu finden, leider ohne Erfolg.

Ich habe vor einiger Zeit die Werksleitung beauftragt, die Technische Universität Wien einzuschalten und zumindest auch festzustellen, ob gesundheitsschädliche Anteile in diesen Gasen voranden sind. Die derzeit in Österreich bekanntesten Fachleute auf dem Gebiet der Humanmedizin und der Luftmesstechnik, nämlich die Universitätsprofessoren:

O. Univ. Prof. DDr. Rolf Schulte-Hermann (der auch Vorstand des Institutes für Krebsforschung ist),
A.o. Univ. Prof. Dr. Wolfram Parzefall (Institut für Krebsforschung) und
Univ. Prof. Dr. Friedrich Wurst (TU-Wien - dem europaweit bekannten Fachmann für Luftmesstchnik) wurden damit von uns beauftragt. Mittlerweile hat das Professorenteam die Studie fertiggestellt.

Die Professoren sind so vorgegangen, dass sie alle erdenklichen Gase am Kamin des Zementwerkes und dann über mehrere Tage bei den üblichen Emissionsmessstellen, also in dem Bereich, in dem Sie die Luft einatmen, gemessen haben.

Für mich beruhigend war, dass bei den insgesamt 47 organischen und anorganischen Komponenten in der Luftimmission keine Konzentrationen auftreten, die gesundheitsgefährlich sein könnten. Lediglich beim Stickoxyd ergaben die Messungen, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte zwar unterschritten werden, aber doch eine Reduktion sinnvoll wäre, wobei die Professoren die Meinung vertreten, dass damit auch die Geruchsentwicklung reduziert werden kann.

Wir haben uns daher entschlossen, raschest eine Entstickungsanalge zur Reduzierung der Stickoxyde zu bestellen und zu installieren. Es handelt sich um eine SNCR-Anlage, die die derzeitigen Stickoxyde halbieren wird. Diese Investition wird ohne behördliche Notwendigkeit, freiwillig von uns durchgeführt und wird eine Investition von ca. 1 Mio € (14 Mio öS) kosten. Ich hoffe, dass dann nicht nur die Stickoxyde stark reduziert werden, sondern auch nach Meinung der Professoren, die Geruchsentwicklung verbessert wird.

Als weitere Umweltmaßnahme werden wir die derzeitige Stückkalkverladung, die vorallem bei Wind Staub entwickelt, außer Betrieb nehmen und durch eine neue, moderne, staubfreie Verladung, ersetzen. Dies erfordert eine Investition von 2 Mio € (27 Mio öS).

Ich wollte nicht verabsäumen, Ihnen diese Information über eine zukünftige Verbesserung der Umweltsituation mitzuteilen.

Mit freundlichen Grüßen

Friedrich Schmid

Wopfing, im Mai 2004

 

 

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