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RAIFFEISENZEITUNG 1.Aug.2002 Nr. 31 / 32 
Freier Redakteur Matthäus Kattinger,
Wiener Korrespondent der NEUEN ZÜRCHER ZEITUNG

Zitat:

Aufgespiesst für 1.August 2002

"Teure Tricks"

Keine Frage, trotz (oder gerade wegen) der massiven Ausgaben bleiben Industrie bzw Wirtschaft als Ganzes und Umweltschutz Gegensätze. So sehr die österreichische Industrie in den letzten Jahren gelernt hat, die Umwelt schweren Herzens nicht (mehr) als freies Gut sondern als schützenswerten Rahmen einzustufen. Denn Umweltschutz macht die hergestellten Waren teurer. Was die Konkurrenzfähigkeit beeinträchtigt, wenn etwa der osteuropäische Wettbewerber (noch) „schmutziger“ produzieren darf.  . . . . . . . . . . . 

.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Ein anderer Fall von umweltpolitischem Verschweigen:
Das Kalkwerk der Firma Wopfinger in Waldegg im niederösterreichischen Piestingtal mitten in einem der beliebtesten Ausflugsgebiete der Wiener wollte heimlich, still und leise die Kapazitäten und damit auch die Emissionen des Kalkofens steigern. Zu den 59.000 Tonnen Müll die bisher im Zementwerk verbrannt wurden, so der „Kurier“ (26. Juli 2002) sollen 17.000 Tonnen sogenannte Sekundärbrennstoffe dazukommen. Ohne die Bevölkerung zu informieren. Die jetzt verbittert ist und eine Bürgerinitiative gründet.

Solvay und Wopfinger mögen sich formal im Recht fühlen. Dem Umweltschutz und dem Image der Industrie haben sie einen Bärendienst erwiesen. Denn nun werden viele sagen, Bürokratie und Überwachung können gar nicht rigoros genug sein, sonst werden wir für blöd verkauft.

Soviele Milliarden kann die Industrie gar nicht für den Umweltschutz ausgeben, wie ihrem Image als umweltbewusster Wirtschaftszweig einige wenige vermeintlich ersparte Millionen von Tricksern wie Solvay oder Wopfinger im Endeffekt kosten."

 

Matthäus Kattinger

 

 

 

 

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